Thermoschock
Neuroreflektorische Schmerztherapie mit flüssigem Kohlendioxid
Die Wellenlänge:
Die Anwendungsbereiche sind vielfältig und reichen von chronischen Schmerzzuständen bis zu den akuten Verletzungen.
Das hyperbare Kohlendioxid wird mit hohem Druck über die Pistole auf die zu behandelnde Stelle gesprüht und kühlt den Behandlungsbereich auf 4° bis 0° C.
Analgetische (schmerzhemmende) Wirkung:
Innerhalb weniger als 30 Sekunden blockiert das hyperbare CO2-Gas die Schmerzrezeptoren (Nozizeptoren und nozirezeptiven Fasern), was eine sofortige Schmerzlinderung bewirkt.
Antiphlogistische (entzündungshemmende) Wirkung:
Histamine, Serotonin, Leukotriene, Kinine und Prostaglandine werden bei Entzündungen und Verletzungen freigesetzt und sind verantwortlich für die Verursachung von Schwellungen und Schmerzen durch Schädigung der Zellmembrane und verursach dadurch eine Vermehrung der Permeabilität (Durchlässigkeit). Der thermische Schock ermöglicht die Wiederherstellung der Semipermeabilität der Gefäßmembran. Dadurch ermöglicht der thermische Schock dass, die Entzündungsmediatoren und im Zwischenraum (Interstitium) liegende Flüssigkeiten wieder über das Gefäß abzutransportieren.
Vasomotorische (die Bewegungen der Blutgefäße betreffende) Wirkung:
Durch tiefe, langanhaltende Vasodilatation (Gefäßerweiterung) wird die Abschwellung beschleunigt.
Neurologische Wirkung:
Infolge eines myostatischen Reflexes im Rückenmark kommt es zu einer Muskelrelaxation.
